Heimsieg gegen Ligaprimus Düneburg, Derbysieger!

Quelle: Facebookseite Düneberg Düneberger SV
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Guten Morgen Derbysieger


Der SC Schwarzenbek hat einen richtungsweisenden Sieg gegen den Tabellenführer aus Düneberg gelandet. In einer überragenden ersten Halbzeit hätten unsere schwarzenbeker Jungs bereits nach 20. Minuten mit 3:0 führen können, doch die Chancenauswertung war wie immer das große Manko des SCS.


Schon vom Anpfiff weg marschierten die Schwarzenbeker in Richtung Tor der Gäste und spielten sich in den ersten 30 Minuten mindestens vier Hochkaräter raus. Die Anspannung auf der Schwarzenbeker Bank war den Trainern anzusehen und der Ärger über die vergebenen Torchancen entsprechend groß. Es war wirklich beeindruckend wie der Tabellenvorletzte den Ligaprimus an die Wand spielte und die Düneburger überhaupt nicht wussten wie ihnen geschieht. Der Leidtragende des schwachen Auftrittes des DSV war in der 17. Minute der Ex-SCSler Josch Behrens, der zusammen mit Sascha Funk ausgewechselt wurde. Coach Tornieporth bemängelte nicht nur die Leistung sondern vor allem das falsch gewählte Schuhwerk von Behrens.

 

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Für Funk kam ein weiterer ehemaliger Schwarzenbeker in die Partie, den vor allem Trainer Finn Apel nur zu gut aus der gemeinsamen Zeit beim SCS kennt. Esad Redzepagic war es kurz darauf in der 19. Minute auch der ein Laufduell gegen den starken SCS-Kapitän Wolf verlor und das erste Gegentor der Düneberger nicht verhindern konnte. Endlich! Der Ball lag im Tor des DSV und der Jubel auf der Ersatzbank und der Tribüne war ungehalten. Nach der Führung ging es weiter wie zuvor, die Düneberger bekamen keinen Fuß auf den Rasen und vor allem Schwarzenbeks  Basti Johns fing die Pässe der Gegner immer wieder auf der rechten Seite ab. Ein zweites Tor für unsere Jungs sollte in der ersten Halbzeit trotz einiger sehenswerter Angriffe aber nicht mehr fallen.


Und so kam es wie so oft, vorne lassen unsere Jungs die Chancen liegen und hinten fällt urplötzlich der Ausgleich. In der 27. Spielminute staubte Benjamin Cordes zum zwischenzeitlichen Ausgleich ab. Nach dem DSV-Treffer fanden die Gäste besser ins Spiel und es entwickelte sich eine Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Vor allem SCS-Keeper Arne Mangels, der heute für den gesperrten Lucas Scheunemann im Kasten stand, hielt die Hausherren mit überragenden Paraden im Spiel. Mangels vereitelte alleine mindestens fünf Großchancen in diesem Spiel. Auf der anderen Seite hatten auch die Schwarzenbeker weiter ihre Chancen und spielten zu keinem Zeitpunkt dieses Spiels wie ein potentieller Absteiger. 

 

Quelle: Facebookseite Düneberg Düneberger SV
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In der 67. Minute wechselte der SCS und es kam der Wiedergenesene Kay Melsbach für Stürmer Torben Oertel. Ein Stürmer für einen Stürmer, in einem Spiel gegen den Tabellenführer, bei einem Zwischenstand von 1:1. Das war mutig, zeigte aber auch, dass die Schwarzenbeker ihre Chance heute nutzen wollten und ihre Überlegenheit in eine maximale Punkteausbeute ummünzen wollten.


In der 89. Minute war nach einem Befreiungsschlag plötzlich die Chance zum Kontern da. Kay Melsbach sicherte den Ball auf der rechten Seite und lies einen Verteidiger der Gäste aussteigen. Auf der linken Seite nutze SCS-6er Niclas Kuß die zweite Luft um einen 60 Meter Sprint hinzulegen und als Anspielstation bereit zu stehen. Melsbach behielt den Überblick und legte Quer, Kuß zog aus 20 Metern ab und der herauslaufende Torwart konnte den Einschlag im rechten unteren Eck nicht verhindert. Die gesamte Schwarzenbeker Mannschaft inklusive der Ersatzspieler und Trainer fand sich kurz nach dem Treffer in einer einzigen Jubeltraube mitten auf dem Platz wieder. Es war geschafft. Der SCS bezwingt den Spitzenreiter aus Düneberg mit 2:1 und atmet das erste Mal seit Wochen im Abstiegskampf endlich mal wieder durch.


Derbysieger Derbysieger hey, hey.