Robin Wind über die aktuellen Herausforderungen

Foto: Deal
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Moin Robin! Du hast wohl die größte Talfahrt der Emotionen im letzten Jahr erlebt die man sich nur vorstellen kann in unserem Verein. Die zweite Herren wurde aufgelöst, alle Spieler sind hoch in die erste Herren gegangen um den Verein zu retten. Mit der ersten Herren bist du nach einer couragierten aber chancenlosen Saison abgestiegen um dieses Jahr beim Neuanfang in der Bezirksliga zu helfen.

 

Auf der anderen Seite stehen deine Hochzeit mit Jule und die Geburt deiner Tochter Henny Luise. Wie hast Du dieses Wechselbad der Gefühl wahrgenommen?


Privat hätte es für mich durch die Geburt meiner Tochter und meiner Hochzeit nicht besser laufen können. Sportlich war es natürlich schwer zu ertragen. Gut, dass mich meine starke Familie in der schweren, sportlichen Zeit unterstützt hat.


Das Image des SCS hat in den letzten Jahren enorm gelitten und der Neuaufbau ist im vollen Gange. Du bist einer der Spieler die auch in der schwersten Zeit zum Verein standen. Hast auch du mal überlegt den Verein zu verlassen?

 

Klar haben der Verein und wir Spieler sehr gelitten im letzten Jahr. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass mir jede Niederlage sehr weh tut und tat. Es ist mir aber eine Herzenssache gewesen, für meinen Heimatverein zu spielen und ihn nicht ganz untergehen zu lassen.

 

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Du bist ein Spieler der immer gewinnen will. Wie hast du die letzte Saison in der Landesliga erlebt? Das muss schwer gewesen sein.


Wie schon gesagt tut mir jede Niederlage wirklich sehr weh, dadurch war es wirklich sehr schwer. Aber ich wusste ja, wofür ich das tue.

 

Was ist deine größte Stärke und warum bist du auf der 6 so wichtig für den SCS?


Ich denke, dass meine größte Stärke auf der 6 der Ballgewinn in Verbindung mit einfachen Pässen mit viel Raum und Platzgewinn ist. Dadurch versuche ich uns als Team Stabilität zu gewähren.


Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison und wo siehst du unseren SC nach dem letzten Spieltag?


Mein persönliches Ziel ist vor jedem Spiel klar: ich will gewinnen! Sonst würde ich nicht mehr spielen. Das würde aber bedeuten, dass wir ungeschlagener Meister werden würden... deshalb gebe ich hier gerne das ausgeschriebene Mannschaftsziel zu Protokoll: Wir wollen die Klasse halten.


Was hältst du von den neuen Spielern die dazu gekommen sind?

 

Inzwischen sprechen wir eigentlich nicht mehr von „neuen“ Spielern. Unsere jungen Spieler aus der A-Jugend haben sich gut integriert und sie alle beleben den Konkurrenzkampf. Auch Thimo Krebs der erst vor wenigen Monaten nach Schwarzenbek gezogen ist, ist inzwischen voll integriert und tut uns als Mannschaft vor allem in der Offensive total gut. Durch all die Neuzugänge steigt auch die Qualität der gesamten Mannschaft, da sich jeder auch beim Training voll ins Zeug legen muss um sich einen Platz in der ersten Elf zu sichern.

 

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Wie kommt die Arbeit rund um das Team bei der Mannschaft an? Ihr habt einen Team-Blog in dem regelmäßig über euch berichtet wird, es gibt einen großen Betreuerstab und auch der Zuspruch von außen hat sich wieder ins positive verändert.


Die Arbeit um die Mannschaft kommt sehr gut an. Man merkt, dass wir dadurch deutlich qualitativer arbeiten können und uns wirklich komplett auf unser Spiel konzentrieren können.

Wie nimmt die Mannschaft die Stimmung von den Fans auf? Merkt man auf dem Feld dass im Schnitt an die 100 Zuschauer am Spielfeldrand stehen?


Die Stimmung von den Zuschauern nimmt man auf jeden Fall wahr. Es macht gleich noch mehr Spaß, wenn man die Zuschauer sieht und vor allem hört. Ich würde fast sagen, dass es uns in manchen Situationen sogar schon beflügelt hat. Also, gerne weiter so!

 

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Ihr steckt mitten im Abstiegskampf, auch weil sich viele Spieler in den letzten Wochen verletzt haben und der Kader inzwischen sehr klein ist. Am Sonntag geht es gegen Eilbek. Wie ist dein Gefühl für Sonntag und sehnt ihr als Mannschaft schon der Winterpause entgegen?


Mein Gefühl für Sonntag ist gut. Wir sind zwar personell etwas angeschlagen, doch ich habe genug Vertrauen in jeden Spieler. Wir werden wieder eine schlagkräftige Truppe auf den Platz stellen und alles für 3 wichtige Punkte tun.

Gute Neuigkeiten gibt es aus der Stadtverwaltung. Im November soll mit dem Bau der neuen Kabinen begonnen werden. Wurde auch mal Zeit oder? Wie wichtig ist so ein "Vereinsheim" für einen Verein und die Mannschaft?


Ein Vereinsheim ist immens wichtig. Es ist quasi der Vereinsmittelpunkt und Treffpunkt von Jung und Alt. Hier wird die Gemeinschaft gestärkt. Daher freue ich mich schon riesig.

Am Sonntag ist das nächste Heimspiel angesagt!

SC Schwarzenbek - Eilbek

Anpfiff 12:45 Uhr